Schweinebesamung Gleisdorf


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GESUNDHEIT

TIERGESUNDHEIT



Tiergesundheit der Schlüssel zum Erfolg


Die Tiergesundheit ist neben anderen Faktoren ein wichtiges Standbein zur Produktion von qualitativ hochwertigen Samenportionen. Dementsprechend großer Wert wird auf das Gesundheitskonzept gelegt.

EU-Akkredidierung
Die Schweinebesamung Gleisdorf ist eine EU-akkredidierte Besamungsstation. Dies bedeutet, dass das Gesundheitskonzept streng nach der Richtlinie der Europäischen Union (RL 90/429/EWG) umgesetzt wird. Angekauft werden nur Eber aus Brucellose und europäische Schweinepest freien Betrieben. Die Bestände müssen ebenfalls frei von klinischen Anzeichen der Aujeszkyschen Krankheit (AK) sein.

Auswahl der Jungeber
Die Auswahl der Jungeber erfolgt direkt am Betrieb. Die Anforderungen, die Eber erfüllen müssen, sind mindestens 100 BLUP-Punkt, sowie der Phänotyp und das Exterieur müssen ohne Fehler sein. Bei den BLUP-Punkten werden nur dann Abstriche gemacht, wenn es sich um fremde bzw. besonders erhaltenswerte Linien handelt. Eine erste serologische Voruntersuchung auf PRRS wird bereits am Betrieb vorgenommen noch bevor die Tiere in die Vorquarantäne eingestallt werden.


Quarantäne

Nach Erhalt des PRRS-Ergebnisses werden die Eber in die Vorquarantäne eingestallt.
In den Quarantänestationen werden die Jungeber isoliert ohne Kontakt zu anderen Tieren gehalten. Hier erfolgt auch die erste Untersuchung auf die in der EU-Richtlinie vorgeschriebenen Untersuchungen Brucellose, AK und Europäische Schweinepest. Zusätzlich wird noch serologisch auf PRRS, Leptospirose und Chlamydien untersucht. Ebenfalls werden Nasentupferproben entnommen und mittels PCR auf Pasteurella multocida-Toxin (Schnüffelkrankheit) untersucht.

Neben der Serologie wird eine klinische Überwachung der Jungeber durchgeführt. Nach Erhalt der Untersuchungsergebnisse beginnt die mindestens 30-tägige Quarantänezeit zu laufen. Innerhalb der letzten 15 Tage dieses Zeitraums erfolgt eine neuerliche Untersuchung auf Brucellose, AK, Europäische Schweinepest und PRRS.

Nur Eber, die zu 100% alle Anforderungen erfüllen, werden in die Besamungsanstalt eingestallt.


Abb.: Ablauf der Quarantäne, Dauer der Hauptquarantäne mindestens 30 Tage (anklicken)

PRRS-Freiheit

Die Schweinebesamung Gleisdorf hat den Status "PRRS-negativ", um diesen Status auch weiterhin zu halten werden große Anstrengungen unternommen.
Betriebe aus denen Eber für die Schweinebesamung zugekauft werden, werden im Rahmen des bundesweiten PRRS-Überwachungsprogamms des Tiergesundheitsdienstes mindestens 3x pro Jahr untersucht. Nehmen Betriebe nicht an dem Überwachungsprogramm teil (z.B. Zukäufe aus dem Ausland), so werden diese Eber getrennt von den anderen Tieren in eine Vorquarantäne eingestallt. Um zusätzliche Sicherheit zu haben, wird bei diesen Jungebern noch mittels PCR kontrolliert, ob sie nicht Virusträger sind.

Die Eber der Besamungsanstalt werden 3x pro Jahr serologisch auf PRRSV-Antikörper untersucht, dies soll ein größtmögliches Maß an Sicherheit für unseren Kunden gewährleisten.


Laufende Kontrollen und FBF-Mitgliedschaft

Neben den PRRS-Untersuchungen werden alle Eber einmal jährlich auf Brucellose, AK und Europäische Schweinepest untersucht. Des Weiteren werden die Tiere regelmäßig gegen Parasiten behandelt und gegen Rotlauf und Parvovirose geimpft.

Das Ziel der gesetzten Maßnahmen ist qualitativ hochwertige Samenportionen von gesunden Ebern unseren Kunden anbieten zu können.
Die Mitgliedschaft im Forschungsverbund FBF garantiert zudem stets am neuesten Stand im Hinblick auf Entwicklungen rund um die Themen Fruchtbarkeit und Besamen zu sein - zum Nutzen für die Kunden


Qualitätskontrollen bei der Samengewinnung
Nur gesunde Eber werden zur Samengewinnung herangezogen. Jedes Ejakulat durchläuft nach seiner Gewinnung einer strengen Kontrolle bis dann die Chargen zum Verkauf freigegeben werden.

Ein weiteres wichtiges Instrument zur Qualitätssicherung sind Halteproben. Halteproben dienen dazu die Lagerfähigkeit und damit Lebensfähigkeit des Samens zu überprüfen. Hierbei erfolgt eine Beurteilung der Vorwärtsbeweglichkeit der Samenzellen über mehrere Tage. Als Grenzwert sind mindestens 60% vorwärtsbewegliche Spermien festgesetzt.










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